News

Kanonensalut startet das Schützenleben neu

 

Nach zwei Jahren Coronapause konnte der Freihand Schützenverein Pettstadt endlich wieder eine Königsproklamation durchführen und dabei gleichzeitig eine Premiere feiern. Der Vereinsausschuss hatte sich entschlossen, begleitet von der Pettstadter Blaskapelle erstmalig in der Vereinsgeschichte eine Königsabholung mit anschließendem Sommerfest durchzuführen. Vorab traf man sich auf dem Bogenplatz um dort einen kurzen Einblick in das Bogenschießen zu erhalten und zum Start des Festzugs die jüngst aufwendig restaurierte Salutkanone zum ersten Mal wieder abfeuern zu können.

2022 05 28 KanoneMit einem dreifachen Salut begann der diesjährige Höhepunkt im Vereinsleben der Freihandschützen, diesmal auf dem Bogenplatz vor den Toren der Gemeinde. Zuvor zeigten einige Bogenschützen bei einer kurzen Einführung ins Bogenschießen ihre Treffsicherheit. Die Salutkanone der Fa. Herrmann Wenig aus dem oberbayerischen Pocking im Kaliber 50mm schlummerte viele Jahre quasi vergessen in einer Pettstadter Scheune. Gemeinsam mit dem Soldaten- und Kameradenverein Pettstadt hat der Freihand Schützenverein diese im 2020 von der Nachfolgermanufaktur mit einem finanziellen Aufwand im vierstelligen Beriech restaurieren und wiederherstellen lassen. Um etwas über die Geschichte der Kanone herauszufinden begab man sich in beiden Vereinen auf Spurensuche. Auch die Pockinger Manufaktur forschte in ihren alten Unterlagen. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Warnkanone im Jahr 1923 vom SKV bestellt worden war und deren Funktion zur vollsten Zufriedenheit in einem Dankesschreiben des SKV bestätigt wurde. Es ist somit davon auszugehen, dass die Kanone in Kürze ihren 100. Geburtstag feiert. Die Kanone soll nun den Grundstein für eine gemeinsame Böllergruppe der beiden Vereine legen. Am Sommerfest kam sie – nach ihrem offiziellen Beschuss 2020 – zum ersten Mal zum Einsatz und zukünftig wird dies bei besonderen Anlässen wiederholt werden. Als Vertreter der beiden Vereine hatten Manfred Dippacher (SKV) und Alexander Hummel (FSV) gemeinsam mit 1. Bgm. Jochen Hack die Ehre, mit der Pettstadter „Berta“ den Startschuss für den Festzug zur Königsabholung geben zu dürfen.

An drei Haltepunkten im Dorf wurden die Mitglieder des scheidenden Königshauses unter der musikalischen Unterstützung der Blaskapelle Pettstadt in den Festzug aufgenommen. Ein weiteres Highlight wartete am unteren Dorfplatz. Die Böllerschützen vom Schützenverein Frankonia Effeltrich bereiteten dem Festumzug einen lautstarken Empfang am Dorfbrunnen. „Böllerschützen, Achtung! Zum schnellen Reihenfeuer! Böller hoch – Feuer!“ - auf Kommando des Böllerkommandanten ließen die fünf Schützinnen und Schützen eine mehrere präzise Salven von Salutschüsse ertönen und sorgten für viel Staunen bei den versammelten Zuschauern.

Ehrungen langjähriger Mitglieder und Ehrenmitgliedschaft für Georg Baumüller

2022 05 28 MitgliederehrungZahlreiche Ehrengäste und viele Abordnungen befreundeter Vereine und Patenvereine folgten der Einladung zum gesellschaftlichen Höhepunkt im Vereinsleben zu dem stets auch alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde herzlich eingeladen sind. Neben 1. Bgm. Jochen Hack konnte der erste Vorsitzende Alexander Hummel neben dem Ehrenvorsitzenden Friedrich Hülsebusch sowie Ehrenschützenmeister Otto Schlicht auch Ehrenmitglied Reinhold Hohl begrüßen. Ebenso freuten sich die Freihand-Schützen über das Kommen der Schützenschwestern und Schützenbrüder von Hub. Stegaurach, Tell Hirschaid sowie der Patenvereine 1899 Gaustadt und A. Hofer Sassanfahrt. Die Ortsvereine waren durch die mittlerweile traditionelle Teilnahme des Stammtischs Saufmoggl sowie des Angelvereins „Rauhe Ebrach“ vertreten.

Bei den Feierlichkeiten ehrte der Schützenverein auch langjährige Mitglieder: Die Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten der zweite Vorsitzende Rainer Mild und Bogenschützenmeister Mario Werner, der sich besonders durch den Aufbau und die Führung der aufstrebenden Bogenabteilung verdient gemacht hat. Claudia Dennerlein und Günter Stark erhielten die Ehrennadel für die 40-jährige Mitgliedschaft. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Otto Schlicht, Richard Kaiser und Thomas Dotterweich geehrt, die alle nach wie vor eine bedeutende Rolle im Vereinsleben spielen. Rainer Zenk und Hans Schubert bekamen die Ehrennadel für die 60-jährige Mitgliedschaft.

2022 05 28 BaumuellerErstmals in der Vereinsgeschichte konnten die Ehrenzeichen für 70 Jahre Mitgliedschaft im Verein verliehen werden. Diese besondere Ehrung erhielten aus den Händen des Stv. Bezirksschützenmeisters Werner Hackenschmidt der frühere Vereinswirt Baptist Göller sowie der ehemalige Schützenmeister Georg Baumüller, der nicht nur sein 70-jähriges Mitgliedschaftsjubiläum feierte, sondern sich in seiner aktiven Zeit auch überaus für den Verein eingesetzt hat und ihn nach der Wiedergründung in den 50-er Jahren wieder mit aufgebaut hat.

In der Zeit von 1959 bis 1968 unter dem damaligen Vorsitzenden Baptist Kraus setzten Georg Baumüller und Baptist Göller (der inzwischen leider verstorben ist) eine Vielzahl von Impulsen für das zukünftige Vereinsleben. Der Verein wurde ein stückweit moderner aufgestellt. Neuanschaffungen wurden getätigt, u. a. wurde eine Zirkelmaschine, die das Auswerten der Scheiben wesentlich erleichterte, angeschafft. Zahlreiche Freundschaftsschießen u. a. mit A. H. Sassanfahrt und Strullendorf wurden initiiert und somit Freundschaften gegründet, die bis heute noch Bestand haben.
In Würdigung des herausragenden Engagements für unseren Verein, das sowohl gesellschaftlich als auch sportliche Grundsteine für den heutigen Erfolg gelegt hat, hat der Vereinsausschuss Ende 2019 beschlossen, Georg Baumüller und Baptist Göller die Ehrenmitgliedschaft zuzuerkennen. Die im Jahr 2004 von Baptist Göller im Biergarten gepflanzte Platane trägt nun eine Widmung zu seiner Erinnerung.

2022 05 28 GoellerBaptistLeider nicht persönlich anwesend sein konnte unser ehemaliger Vereinswirt Baptist Göller, der ebenfalls seit über 70 Jahren teil unserer Schützenfamilie ist. Er erhielt seine Ehrenzeichen aus den Händen der Oberschützenmeisterin Kerstin Jacobsen sowie des Stv. Schützenmeisters Klaus Dahinten bei einem Besuch auf der Veranda des Göllerschen Gasthauses. Ihm dankten die Vereinsvertreter für seine jahrzehntelange Unterstützung als das Schützenhaus noch in der Hauptstraße beheimatet war.

Schließlich ergriff der stellvertretende Bezirksschützenmeister des bayerischen Sportschützenbundes Werner Hackenschmidt das Wort und zeichnete Alexander Hummel für sein ausgesprochen hohes ehrenamtliches Engagement für den Freihand-Schützenverein Pettstadt, für sein Wirken als Bezirksschützenmeister und für seine langjährige Tätigkeit als verdienter Funktionär aus. Alexander Hummel erhielt das silberne Protektoratsabzeichen seiner königlichen Hoheit Franz von Bayern – Herzog von Bayern. Dieses erhielt auch Rainer Mild für sein großes Engagement bei allen Bautätigkeiten und bei der Planung und Ausrichtung aller Feste im Vereinskalender.

In den Tanzpausen verkündete die Oberschützenmeisterin Kerstin Jacobsen die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der im Vorfeld stattgefundenen Wettbewerbe des Königs- und Bürgerschießens: Begonnen wurde traditionell mit der Ehrung der Sieger der Vereinsmeisterschaft. Siegreich waren in der Schülerklasse mit dem Lichtpunktgewehr Finn Wicklein (172 Ringe) vor Leonhard Schlicht (168 Ringe), mit dem Luftgewehr in der Schützenklasse Reinhold Hohl (346 Ringe), Klaus Dahinten (310,5 Ringe – der letzte Schuss führte zum Sieg!) Kopf an Kopf vor Otto Schlicht (310,5 Ringe) in der Seniorenklasse. Mit der Luftpistole gewann in der Schützenklasse Helmut Mach (368 Ringe) vor Christof Dennerlein (358 Ringe), Klaus Dahinten (285,1 Ringe) vor Friedrich Hülsebusch (261,3 Ringe) in der Seniorenklasse. Ausgeschossen wurde die Vereinsmeisterschaft auch mit der Sportpistole, die Kerstin Jacobsen (256 Ringe) vor Gerhard Heberlein (254 Ringe) für sich entschied. Neu ausgeschossen wurde die Vereinsmeisterschaft in den Disziplinen der Großkaliberpistolen. Vereinsmeister wurde Adam Rausch (366 Ringe) vor Helmut Mach (358 Ringe).

Neben den in allen angebotenen Disziplinen (LG, LGA, LP, LPA, Bogen) mit Geldpreisen dotierten Wertungen (Glück- u. Meisterwertungen) wurden vor allem die Ergebnisse in der Pokal- und im speziellen in den Königswertungen erwartet: Den Luftpistolen-Wanderpokal errang Kerstin Jacobsen in der Damen- und Friedrich Hülsebusch in der Seniorenklasse. Bei den Herren konnte sich Alexander Hummel mit einem 119 Teiler den Nikolaus-Mirschberger-Gedächtnispokal sichern. In der Disziplin Luftgewehr-Schützenklasse sicherte sich Reinhold Hohl den Reinhold-Werner-Gedächtnispokal mit einem 71 Teiler. Weitere Pokalgewinner waren Barbara Behm bei den Damen, die sich mit einem 124 Teiler den neu gewidmeten Kathi-Hohl-Gedächtnispokal sicherte. Klaus Dahinten (28 Teiler) errang den Pokal in der Seniorenwertung und Luca Heberlein in der Jugendklasse.

Beim diesjährigen Bürgerschießen ließ sich Werner Baldauf mit einem 249 Teiler zum Bürgerkönig ausrufen. Auch beim Bürgerschießen wurde eine Glücks- und Meisterwertung ausgelobt, welche bei den Schützen zu viel Ansporn führte und zahlreiche Teilnehmer auf den Schießstand gelockt hatte.

Proklamation des neuen Königshauses

Als Höhepunkt des Abends wurde die Bekanntgabe der Mitglieder des neuen Königshauses im Schützenverein Pettstadt erwartet. Hochspannend und erfrischend anders moderierte die Oberschützenmeisterin die Proklamation und führte das mucksmäuschenstille Auditorium von einer Verkündigung zur nächsten:

Den mit dem Blankbogen ausgeschossenen Titel des Bogenkönigs im Freihand Schützenverein Pettstadt sicherte sich Sylvia Braun. Im Wettbewerb um die Krone des Luftpistolen-Königs war Christof Dennerlein (150 Teiler) erneut siegreich vor Stephan Kaiser (341 Teiler). In der Disziplin Luftgewehr konnte sich Lars Sommer erstmals die Würde des Jugendkönigs sichern. Daran anschließend folgte die Bekanntgabe des Seniorenkönigs 2022: Mit einem 101 Teiler setzte sich Klaus Dahinten zum zweiten Mal in Folge gegen die Konkurrenz im Bereich LG-Aufgelegt durch und verwies Otto Schlicht auf den zweiten Platz (109 Teiler). Zur neuen Schützenkönigin mit dem Luftgewehr wurde Anja Heberlein gekürt, die sich mit einem 682 Teiler gegen die Vize-Königin Sylvia Braun durchsetzen konnte. Mit einem 147 Teiler platzierte sich Alexander Hummel auf dem ersten Platz ließ sich somit nach 23 Jahren zum zweiten Mal als Schützenkönig ausrufen. Die Würde des Vizekönigs ging mit einem 152 Teiler an Oliver Schlicht.

2022 05 28 Koenigshaus

Nach der Proklamation drehte der engagierte DJ die Anlage nochmal richtig auf und spielte neben Tanzmusik auch den ein oder anderen Partyhit. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Freihand-Schützen ihre neuen Majestäten in der Schützenbar.

Aufhebung der Corona-Beschränkungen

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
liebe Pettstadter Schützenfamilie,


ab sofort ist die Teilnahme am regulären Trainingsbetrieb auf unseren Anlagen für alle Disziplinen im Bereich

- 10m Luftdruckwaffen
- 10m Lichtwaffen
- 25m Raumschießanlage (alle Kaliber)
- Bogensport

wieder uneingeschränkt möglich. Die sog. „G“-Regeln sind aufgehoben.

Auf unseren Anlagen ist bis auf Weiteres weiterhin das Tragen eines MundNasenSchutzes (FFP-2 oder OP-Maske) verpflichtend. Wir bitten alle Schützen bis zum Schießstand eine solche Maske zu tragen.


Somit ist für alle Mitglieder der Schützenfamilie die Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft und dem diesjährigen Königsschießen möglich. Die Schießtage fürs Königsschießen sind

  • Mittwoch      13./20./27.April und 04. Mai jeweils 17:30 – 20:00 Uhr
  • Freitag         06. Mai in der Zeit von 17:30 – 20:00  

Die Königsproklamation findet am Samstag, den 28.05.2022, im Rahmen unseres Sommerfestes statt. Hierzu ergeht bereits an dieser Stelle herzliche Einladung!


Habt Ihr noch Fragen, wendet Euch bitte an die jeweiligen Schützenmeister.

Das Schützenmeisteramt.

 

 Weitere Infos zum Thema:

Schiessstandeinweihung

Einweihung bei den Freihand-Schützen
9.505 Stunden ehrenamtliches Engagement schaffen gemeinsam Großes

 

Pettstadt. Nach nunmehr insgesamt 25-jähriger Bauzeit in mehreren Abschnitten haben sich die Freihand-Schützen 1910 e. V. den Traum einer vollständig ausgebauten Schießanlage inmitten der Heimatgemeinde des berühmten Schmieds erfüllt und ihr Vereinsheim im Rahmen eines großen Festaktes eingeweiht. Neben 21 hochmodernen elektronischen Luftdruckständen, die der 1. Mannschaft Luftpistole - dem sportlichen Aushängeschild des Vereins - nun für Heimwettkämpfe zur Verfügung stehen, finden auf der neuen 25 m-Raumschießanlage auch Anhänger sämtlicher olympischer Kurzwaffen- und Bogendisziplinen wetterunabhängig optimale Trainingsbedingungen vor. Der großzügige Wirtschaftsbetrieb mit Biergarten und der weitläufige Bogenplatz vor den Toren der Gemeinde runden das Angebot ab und machen das Schützenhaus nicht nur zu einem sportlichen, sondern auch gesellschaftlichen Zentrum der Gemeinde.

 

Vorab des kurzweiligen und von zahlreichen Ehrengästen besuchten Festkommers machten sich die Aktiven des Vereins musikalisch von der Pettstadter Blaskapelle und befreundeten Vereinen begleitet auf den symbolischen Fest(um)zug von der ehemaligen Heimat im Bräustüberl des Gasthauses Göller in die Gaasburg zum Gelände der ehemaligen Pettstadt Stuhlfabrik KIF. Dort angekommen stellte der 1. Vors. Alexander Hummel die zentralen Meilensteine der Bautätigkeiten vor, ehe sich der Verein bei allen Unterstützern bedankte. Die Möglichkeit auf in Pettstadt ansässige Handwerksbetriebe und insgesamt 53 Bauhelfer zurückgreifen zu können, seien die Basis dieser Gemeinschaftsleistung gewesen, die zeige „dass in Pettstadt die Dorfgemeinschaft noch in Ordnung sei und die ehrenamtliche Verbundenheit zwischen den Vereinen auch tatsächlich noch gelebt werde“, so Hummel. Beeindruckende 9.505 Arbeitsstunden (alleine seit 2006) und insgesamt 681.000 EUR an Baumaterialien haben in 25 Jahren ehrenamtlicher Arbeit eine Industriebrache zu einem Schießsportzentrum gewandelt, dessen Gebäudewert über einer Million Euro liegt. Die nach den neuesten technischen Anforderungen realisierte und auf dem Luftverdrängungsprinzip basierende Lüftungsanlage reduziert die entstehenden Emissionen auf ein Minimum und erlaubt gleichzeitig sogar die Ausübung sämtlicher Kurzwaffendisziplinen im Vorderladerbereich. Im Namen des Vereins dankte er allen am Bau beteiligten Firmen, ohne deren teilweise unentgeltliche Unterstützung die Realisierung dieses Projektes nicht möglich gewesen wäre, sowie insbesondere allen Bauhelfern samt deren Familien und Partnern.

 

Für den Dachverband – den Bayerischen Sportschützenbund – gratulierte Stv. Bezirksschützenmeister Hackenschmidt den Verantwortlichen zu einer „der attraktivsten Vereinsanlagen Oberfrankes“ und hofft, dass Pettstadt zukünftig nicht nur Austragungsort der Wettbewerbe in der Oberfrankenliga, sondern zudem Trainingsstützpunkt des Schützenbezirks wird. Auch 1. Gauschützenmeister Hiller würdigte die Leistung der Freihand-Schützen mit einer eigens gestalteten Jubiläumsscheibe und sah vor allem die Konstanz nur zweier Vorsitzender in 42 Jahren Vereinsgeschichte als einen Baustein des Erfolgs. Ebenso nutzten 1. Bürgermeister Jochen Hack sowie zahlreiche Vereine den Abend, die beeindruckende Leistung der Freihand Schützen mit der Übergabe von „Bausteinen“ für zukünftige Investitionen in den Schießsport sowie die Jugendarbeit zu honorieren.

 

Sämtliche Zuwendungen fließen gemeinsam mit den Erlösen des in Erinnerung an Ehrenmitglied Reinhold Werner, der im vergangenen Jahr verstorben war, durchgeführten Einweihungsschießens in die Anschaffung von Laserschießsystemen, die v. a. im Nachwuchsbereich zum Einsatz kommen werden, so 1. Vorsitzender Hummel. In einer Tripel-Wertung aus Pistole, Gewehr und Bogen konnte sich hier der Pettstadter Ausnahmeschütze Christof Dennerlein durchsetzen. Das Vereinsschießen „aktiver“ Schützenvereine konnten die Schützen des Patenvereins A. H. Sassanfahrt sowie auf Ortsebene der Traditionsstammtisch Schrauderos für sich entscheiden. Die durch die Haus-Brauerei Wagner aus Merkendorf gestifteten Meistbeteiligungspreise gingen an die ASG Hofer Gaustadt sowie den Stammtisch „Saufmoggel“. Den Titel des Bürgerkönigs errang Kevin Pfeuffer.

 

In seiner unverwechselbaren Art sprach Pfarrer Jürgen Kalb im Rahmen des Gottesdienstes der Schützenfamilie aus der Seele ehe sämtliche neuen Räume den kirchlichen Segen erhielten. Der anschließende „Tag der offenen Tür“ lockte zahlreiche Interessierte auf die weitläufige Schießanlage, die die Gelegenheit nutzten, sich einmal selbst an Luftdruckwaffen, Pfeil & Bogen oder dem Blasrohr zu versuchen. Offensichtlich mit Erfolg, denn „neben guten Gesprächen können wir auch weitere Neueintritte vermelden“, freute sich die Oberschützenmeisterin Kerstin Jacobsen am Rande der Veranstaltung.

 

 

„Die Freihand-Schützen haben sich in jahrelanger Akribie und einer beeindruckenden Teamleistung mit ihrem Schützenhaus nicht nur eine Sportstätte, sondern ein echtes Heim geschaffen, das seines gleichen sucht und von allen Bürgerinnen und Bürgern als das gesellschaftliche Zentrum Pettstadts wahrgenommen wird. Hier lebt das Ehrenamt in vorbildlicher Weise“, so Ehrenmitglied und Bezirkstagspräsident a. D. Dr. Günther Denzler.

 

 

   
Die Eröffnungsschüsse durch zahlreichen Ehrengäste zeigt die große Vielfalt an Kurzwaffendisziplinen 1. Bgm. Jochen Hack gratuliert zur Eröffnung
 
1. Gauschützenmeister Ofr.-West Hans-Joachim Hiller übergibt eine Erinnerungsscheibe an 1. Vors. Alexander Hummel Stv. Landrat Rüdiger Gerst freut sich gemeinsam mit 1. Vors. Alexander Hummel über (s)einen Treffer
 
Bogenreferent Mario Werner und Oberschützenmeisterin Kerstin Jacobsen führen in das Bogen- und Blasrohrschießen ein  

 

 

Teilnahme am Trainingsbetrieb ab sofort bereits wieder mit tagesaktuellem Test möglich

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
liebe Pettstadter Schützenfamilie,


ab sofort ist bereits mit tagesaktuellem Test (bekannte 3G-Regelung) die Teilnahme am regulären Trainingsbetrieb auf unseren Anlagen für alle Disziplinen im Bereich

- 10 m Luftdruckwaffen
- 10 m Lichtwaffen
- 25 m Raumschießanlage (alle Kaliber)
- Bogensport


wieder möglich. Vom Betreten des Vereinsheims bis zum eigenen Schießstand ist - wie bisher -  eine FFP2-Maske zur tragen.


Für Zuschauer und Gäste gilt entsprechend der aktuellen gesetzlichen Vorgaben 2G (Geimpft/genesen).

Bitte erleichtert unseren Aufsichten die Arbeit und bringt Euren Impf- bzw. Testnachweis zum Training mit. Die Durchführung eines Selbsttests im Schützenhaus ist nicht möglich.

Ab dem 13.12.2021 steht im Vereinsheim des Sportvereins Pettstadt (Adresse Kaulberg 50, 96175 Pettstadt, Kabineneingang) ein Testcenter zur Verfügung, das auch in den Abendstunden genutzt werden kann. Das Testcenter ist von Montag bis Freitag (17:30 - 19:00 Uhr) und Samstag/Sonntag (9:30 - 11:00 Uhr) geöffnet. Weitere Infos finden sich unter http://www.sv-pettstadt.de. Terminvereinbarungen sind unter https://sv-pettstadt.testq.io/login möglich.

Nach aktuellem Stand finden am Montag, den 09.05., unsere diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und am Samstag, den 28.05., ein Sommerfest mit Königsproklamation statt. Wir bitten um entsprechende Terminvormerkung.

Habt Ihr noch Fragen, wendet Euch bitte an die jeweiligen Schützenmeister!

Das Schützenmeisteramt.

 Weitere Infos zum Thema:

Historischer Moment im Freihand SV Pettstadt 1910 e. V.

Historischer Moment im Freihand SV Pettstadt 1910 e. V.


Nunmehr genau 30 Jahre ist es her, dass der heutige Ehrenvorsitzende des Freihand Schützenvereins 1910 e. V., Friedrich Hülsebusch, am 16.04.1987  das Gelände der damaligen Pettstadter Stuhlfabrik KIF für unseren Verein mit dem Ziel angekauft hat, dort das neue Schützenheim zu errichten. Aus diesem Anlass kam am Ostersonntag die Vorstandschaft zusammen, um auf diesen für den Verein historischen Moment anzustoßen.


Seither hat sich auf dem 2.200m² großen Gelände im Herzen der Gemeinde Pettstadt viel getan:

Vorstandschaft zum 30jährigen Baujubiläum

 

Die aktuelle Vorstandschaft stößt gemeinsam mit ihrem Ehrenvorsitzenden Friedrich Hülsebusch
(6. v. l.) auf den historischen Moment an
.

 

alte Luftbildaufnahme des Geländes

Die zunächst noch als Ausstellungshalle genutzten Produktionshallen sind längst der Luftdruckschießhalle und der Gastwirtschaft "Taverne Artemis" gewichen. Letztere zählt längst nicht mehr nur Vereinsmitglieder, sondern viele Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher aus dem ganzen Landkreis zu ihren Stammgästen. Zusammen mit den angeschlossenen Veranstaltungssälen ist das Schützenhaus mittlerweile zu einem der zentralen Veranstaltungsorte in der Gemeinde geworden, die zu generationenübergreifenden Gesellschaftsveranstaltungen einlädt. Gleiches gilt für die großen Freiflächen nebst dem von zwei großen Platanen beschatteten Biergarten, die Schauplatz zahlreicher Gaaßburg-, Wein- und Bockbierfeste waren.

Luftbildaufnahme aus den frühen 80er Jahren.

 

 
Das Nebengebäude, das in der Übergangszeit von 1987 bis 2001 zum ersten "eigenen" Schützenhaus umgebaut und zwischenzeitlich als Behelfskirchenraum genutzt wurde, beheimatet heute zahlreiche Büros und natürlich die 25m Raumschießanlage samt Jugend-/Aufenthaltsraum. Dank der Doppelnutzung als Indoor-Bogenanlage konnte jüngst die Gründung einer eigenen Bogenanlage gefeiert werden, die derzeit auf der Suche nach einer Außenfläche für die Sommerzeit ist.  aktuelle Luftbildaufnahme des Geländes
  Das Schützenhaus im April 2017

 

Nach der für Herbst 2017 geplanten Fertigstellung wird der Freihand SV Pettstadt 1910 e. V. alle olympischen Bogen- und Kugeldisziplinen auf einer modernen Anlage anbieten können. Gleichzeitig ist sich der Verein auch seiner Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst: So verfügt das Schützenhaus seit 2005 über eine der größten Photovoltaikanlagen unserer Gemeinde und setzt bei der für die unterirdischen Schießanlage notwendigen Lüftungsanlage alle verfügbaren technischen Filtermöglichkeiten ein.


© be-office | Office-Dienstleistungen | Bertram Englbauer | Bamberg