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Vereinsbetrieb nach der Corona-Pause wieder gestartet

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
liebe Pettstadter Schützenfamilie,

nach zwei-monatiger Zwangspause haben wir den Trainingsbetrieb auf der Bogensportanlage - wenn auch nur in eingeschränktem Maße - wieder aufgenommen. Nach den aktuellen Bestimmungen der bayerischen Staatsregierung darf seit 18. Mai der Bogensport auf Freiflächenanlagen wieder betrieben werden.


Vorbereitungen fürs Bogenschiessen
Unter Einsatz zahlreicher fleißiger Helferinnen und Helfer wurde der Bogenplatz in nur wenigen Tagen wieder fit für den Trainingsbetrieb gemacht.

Allen Unterstützern gilt dabei unser herzlicher Dank!

Leider unterliegt der derzeitige Trainingsbetrieb vorerst noch einigen Einschränkungen:
So sind die jeweils gültigen Hygieneregeln zu beachten und pro Scheibe schießt jeweils nur eine Person. Das Schießen ist derzeit nur für Vereinsmitglieder möglich.

Die Vorstandschaft bittet um Verständnis, dass vorerst keine Möglichkeit für Schnupperschießen besteht.


Betrieb auf den übrigen Schießständen

Sobald sich auch auf den Indoor-Schießanlagen Lockerungen ergeben, werden wir über die Aufnahme des Trainingsbeginns in den Kugeldisziplinen berichten. Bis dahin bitten wir unsere aktiven Schützen und Jugendlichen noch um ein wenig Geduld.


Jahreshauptversammlung

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen geht die Vereinsführung davon aus, dass die Jahreshauptversammlung im Herbst stattfinden wird. Nähere Informationen werden frühzeitig bekannt gegeben.


Vereinsgaststätte "Taverne Artemis"

Ebenfalls seit 18. Mai ist der Biergarten unserer Vereinsgaststätte "Taverne Artemis" wieder geöffnet. Unser neuer Pächter Dimitrios Sotiropoulos freut sich darauf, Sie wieder mit griechischen Spezialitäten verwöhnen zu dürfen. Um Reservierung wird gebeten. Natürlich können auch weiterhin Speisen zum Mitnehmen bestellt werden. Voraussichtlich ab 26. Mai können auch die Gasträume wieder genutzt werden.


Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden wir diese auf unserer Internetseite sowie über die sonstigen Infokanäle weiter verteilen. Einstweilen bleibt samt Eurer Familien bitte gesund!


Die Vorstandschaft

 Weitere Infos zum Thema:

Vereins- und Sportbetrieb ausgesetzt

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
liebe Pettstadter Schützenfamilie,

die Bayerische Staatsregierung hat zum Zwecke der Eindämmung der Corona-Pandemie umfangreiche Regelungen
erlassen, die auch zu weitreichenden Einschränkungen im Sport- und Gesellschaftsbetrieb unseres Vereins führen.

Daher sind wir leider dazu gezwungen, folgende Regelungen bekannt zu geben:

Das Schützenmeisteramt verfügt, dass der Betrieb auf sämtlichen Sportanlagen
(d.h. 10m Anlage, 25m RSA f. KK/GK & Bogen, Bogenplatz) vorerst bis einschließlich
dem 19. April 2020 ausgesetzt wird.


Das Betreten der Sportanlagen ist untersagt.

Eingeschlossen sind auch sämtliche Aufenthaltsräume unseres Vereinsheimes.Entsprechend wurde die
für 28. März vorgesehene Jahreshauptversammlung abgesagt.


Wir bitten um Verständnis für die einschneidenden Festsetzungen sowie deren Beachtung.


Bleibt samt Eurer Familien bitte gesund!


Die Vorstandschaft

 Weitere Infos zum Thema:

Historischer Moment im Freihand SV Pettstadt 1910 e. V.

Historischer Moment im Freihand SV Pettstadt 1910 e. V.


Nunmehr genau 30 Jahre ist es her, dass der heutige Ehrenvorsitzende des Freihand Schützenvereins 1910 e. V., Friedrich Hülsebusch, am 16.04.1987  das Gelände der damaligen Pettstadter Stuhlfabrik KIF für unseren Verein mit dem Ziel angekauft hat, dort das neue Schützenheim zu errichten. Aus diesem Anlass kam am Ostersonntag die Vorstandschaft zusammen, um auf diesen für den Verein historischen Moment anzustoßen.


Seither hat sich auf dem 2.200m² großen Gelände im Herzen der Gemeinde Pettstadt viel getan:

Vorstandschaft zum 30jährigen Baujubiläum

 

Die aktuelle Vorstandschaft stößt gemeinsam mit ihrem Ehrenvorsitzenden Friedrich Hülsebusch
(6. v. l.) auf den historischen Moment an
.

 

alte Luftbildaufnahme des Geländes

Die zunächst noch als Ausstellungshalle genutzten Produktionshallen sind längst der Luftdruckschießhalle und der Gastwirtschaft "Taverne Artemis" gewichen. Letztere zählt längst nicht mehr nur Vereinsmitglieder, sondern viele Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher aus dem ganzen Landkreis zu ihren Stammgästen. Zusammen mit den angeschlossenen Veranstaltungssälen ist das Schützenhaus mittlerweile zu einem der zentralen Veranstaltungsorte in der Gemeinde geworden, die zu generationenübergreifenden Gesellschaftsveranstaltungen einlädt. Gleiches gilt für die großen Freiflächen nebst dem von zwei großen Platanen beschatteten Biergarten, die Schauplatz zahlreicher Gaaßburg-, Wein- und Bockbierfeste waren.

Luftbildaufnahme aus den frühen 80er Jahren.

 

 
Das Nebengebäude, das in der Übergangszeit von 1987 bis 2001 zum ersten "eigenen" Schützenhaus umgebaut und zwischenzeitlich als Behelfskirchenraum genutzt wurde, beheimatet heute zahlreiche Büros und natürlich die 25m Raumschießanlage samt Jugend-/Aufenthaltsraum. Dank der Doppelnutzung als Indoor-Bogenanlage konnte jüngst die Gründung einer eigenen Bogenanlage gefeiert werden, die derzeit auf der Suche nach einer Außenfläche für die Sommerzeit ist.  aktuelle Luftbildaufnahme des Geländes
  Das Schützenhaus im April 2017

 

Nach der für Herbst 2017 geplanten Fertigstellung wird der Freihand SV Pettstadt 1910 e. V. alle olympischen Bogen- und Kugeldisziplinen auf einer modernen Anlage anbieten können. Gleichzeitig ist sich der Verein auch seiner Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst: So verfügt das Schützenhaus seit 2005 über eine der größten Photovoltaikanlagen unserer Gemeinde und setzt bei der für die unterirdischen Schießanlage notwendigen Lüftungsanlage alle verfügbaren technischen Filtermöglichkeiten ein.

Schiessstandeinweihung

Einweihung bei den Freihand-Schützen
9.505 Stunden ehrenamtliches Engagement schaffen gemeinsam Großes

 

Pettstadt. Nach nunmehr insgesamt 25-jähriger Bauzeit in mehreren Abschnitten haben sich die Freihand-Schützen 1910 e. V. den Traum einer vollständig ausgebauten Schießanlage inmitten der Heimatgemeinde des berühmten Schmieds erfüllt und ihr Vereinsheim im Rahmen eines großen Festaktes eingeweiht. Neben 21 hochmodernen elektronischen Luftdruckständen, die der 1. Mannschaft Luftpistole - dem sportlichen Aushängeschild des Vereins - nun für Heimwettkämpfe zur Verfügung stehen, finden auf der neuen 25 m-Raumschießanlage auch Anhänger sämtlicher olympischer Kurzwaffen- und Bogendisziplinen wetterunabhängig optimale Trainingsbedingungen vor. Der großzügige Wirtschaftsbetrieb mit Biergarten und der weitläufige Bogenplatz vor den Toren der Gemeinde runden das Angebot ab und machen das Schützenhaus nicht nur zu einem sportlichen, sondern auch gesellschaftlichen Zentrum der Gemeinde.

 

Vorab des kurzweiligen und von zahlreichen Ehrengästen besuchten Festkommers machten sich die Aktiven des Vereins musikalisch von der Pettstadter Blaskapelle und befreundeten Vereinen begleitet auf den symbolischen Fest(um)zug von der ehemaligen Heimat im Bräustüberl des Gasthauses Göller in die Gaasburg zum Gelände der ehemaligen Pettstadt Stuhlfabrik KIF. Dort angekommen stellte der 1. Vors. Alexander Hummel die zentralen Meilensteine der Bautätigkeiten vor, ehe sich der Verein bei allen Unterstützern bedankte. Die Möglichkeit auf in Pettstadt ansässige Handwerksbetriebe und insgesamt 53 Bauhelfer zurückgreifen zu können, seien die Basis dieser Gemeinschaftsleistung gewesen, die zeige „dass in Pettstadt die Dorfgemeinschaft noch in Ordnung sei und die ehrenamtliche Verbundenheit zwischen den Vereinen auch tatsächlich noch gelebt werde“, so Hummel. Beeindruckende 9.505 Arbeitsstunden (alleine seit 2006) und insgesamt 681.000 EUR an Baumaterialien haben in 25 Jahren ehrenamtlicher Arbeit eine Industriebrache zu einem Schießsportzentrum gewandelt, dessen Gebäudewert über einer Million Euro liegt. Die nach den neuesten technischen Anforderungen realisierte und auf dem Luftverdrängungsprinzip basierende Lüftungsanlage reduziert die entstehenden Emissionen auf ein Minimum und erlaubt gleichzeitig sogar die Ausübung sämtlicher Kurzwaffendisziplinen im Vorderladerbereich. Im Namen des Vereins dankte er allen am Bau beteiligten Firmen, ohne deren teilweise unentgeltliche Unterstützung die Realisierung dieses Projektes nicht möglich gewesen wäre, sowie insbesondere allen Bauhelfern samt deren Familien und Partnern.

 

Für den Dachverband – den Bayerischen Sportschützenbund – gratulierte Stv. Bezirksschützenmeister Hackenschmidt den Verantwortlichen zu einer „der attraktivsten Vereinsanlagen Oberfrankes“ und hofft, dass Pettstadt zukünftig nicht nur Austragungsort der Wettbewerbe in der Oberfrankenliga, sondern zudem Trainingsstützpunkt des Schützenbezirks wird. Auch 1. Gauschützenmeister Hiller würdigte die Leistung der Freihand-Schützen mit einer eigens gestalteten Jubiläumsscheibe und sah vor allem die Konstanz nur zweier Vorsitzender in 42 Jahren Vereinsgeschichte als einen Baustein des Erfolgs. Ebenso nutzten 1. Bürgermeister Jochen Hack sowie zahlreiche Vereine den Abend, die beeindruckende Leistung der Freihand Schützen mit der Übergabe von „Bausteinen“ für zukünftige Investitionen in den Schießsport sowie die Jugendarbeit zu honorieren.

 

Sämtliche Zuwendungen fließen gemeinsam mit den Erlösen des in Erinnerung an Ehrenmitglied Reinhold Werner, der im vergangenen Jahr verstorben war, durchgeführten Einweihungsschießens in die Anschaffung von Laserschießsystemen, die v. a. im Nachwuchsbereich zum Einsatz kommen werden, so 1. Vorsitzender Hummel. In einer Tripel-Wertung aus Pistole, Gewehr und Bogen konnte sich hier der Pettstadter Ausnahmeschütze Christof Dennerlein durchsetzen. Das Vereinsschießen „aktiver“ Schützenvereine konnten die Schützen des Patenvereins A. H. Sassanfahrt sowie auf Ortsebene der Traditionsstammtisch Schrauderos für sich entscheiden. Die durch die Haus-Brauerei Wagner aus Merkendorf gestifteten Meistbeteiligungspreise gingen an die ASG Hofer Gaustadt sowie den Stammtisch „Saufmoggel“. Den Titel des Bürgerkönigs errang Kevin Pfeuffer.

 

In seiner unverwechselbaren Art sprach Pfarrer Jürgen Kalb im Rahmen des Gottesdienstes der Schützenfamilie aus der Seele ehe sämtliche neuen Räume den kirchlichen Segen erhielten. Der anschließende „Tag der offenen Tür“ lockte zahlreiche Interessierte auf die weitläufige Schießanlage, die die Gelegenheit nutzten, sich einmal selbst an Luftdruckwaffen, Pfeil & Bogen oder dem Blasrohr zu versuchen. Offensichtlich mit Erfolg, denn „neben guten Gesprächen können wir auch weitere Neueintritte vermelden“, freute sich die Oberschützenmeisterin Kerstin Jacobsen am Rande der Veranstaltung.

 

 

„Die Freihand-Schützen haben sich in jahrelanger Akribie und einer beeindruckenden Teamleistung mit ihrem Schützenhaus nicht nur eine Sportstätte, sondern ein echtes Heim geschaffen, das seines gleichen sucht und von allen Bürgerinnen und Bürgern als das gesellschaftliche Zentrum Pettstadts wahrgenommen wird. Hier lebt das Ehrenamt in vorbildlicher Weise“, so Ehrenmitglied und Bezirkstagspräsident a. D. Dr. Günther Denzler.

 

 

   
Die Eröffnungsschüsse durch zahlreichen Ehrengäste zeigt die große Vielfalt an Kurzwaffendisziplinen 1. Bgm. Jochen Hack gratuliert zur Eröffnung
 
1. Gauschützenmeister Ofr.-West Hans-Joachim Hiller übergibt eine Erinnerungsscheibe an 1. Vors. Alexander Hummel Stv. Landrat Rüdiger Gerst freut sich gemeinsam mit 1. Vors. Alexander Hummel über (s)einen Treffer
 
Bogenreferent Mario Werner und Oberschützenmeisterin Kerstin Jacobsen führen in das Bogen- und Blasrohrschießen ein  

 

 

Nachruf Ehrenmitglied Reinhold Werner

  

Nachruf

 

Ungläubigkeit, Ohnmacht, Ratlosigkeit, Trauer und Sprachlosigkeit sind nur kleine Auswahl der Gefühle, die die Schützenfamilie des Freihand Schützenvereins Pettstadt beherrschten, als wir im vergangenen September viel zu früh von unserem Schützenbruder und Ehrenmitglied Reinhold Werner Abschied nehmen mussten.

Reinhold Werner war seit 1984 Mitglied unseres Vereins und wurde 2014 für seine herausragenden Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Neben zahlreichen Auszeichnungen u. a. mit dem BSSB-Protektorabzeichen seiner Kgl. Hoheit Prinz Franz von Bayern erhielt er aus den Händen unseres Landrats Dr. Günther Denzler die Ehrennadel für herausragendes Engagement im Ehrenamt des Landkreises Bamberg.

 

Kurz nach der Hochzeit ließ sich Reinhold von seiner Claudia mit dem Schützenfieber infizieren und übernahm bereits ein Jahr nach seinem Vereinsbeitritt zunächst kommissarisch das Amt des Schriftführers. In den darauffolgenden drei Wahlperioden überführte er die nach heutigen Maßstäben archaisch anmutende Mitgliederverwaltung in Form von Karteikarten in eine digitale Mitgliederverwaltung. Auch das Protokollwesen stellte er von Block und Stift auf Schreibmaschine und Computer um. Im Jahr 1995 übergab er seinerzeit mir das Amt des Schriftführers und wechselte in die Funktion des Kassenwarts. Auch hier modernisierte er als gelernter Kaufmann die Abläufe und stelle die auf Papierbelegen aufgebaute Kassenführung auf eine moderne Art der Buchführung um. Eine Umstellung, die vor allem im Hinblick auf die Abwicklung der Neu- u. Umbauarbeiten an unserem Vereinsheim von großem Wert sein sollte.

Gleichzeitig stand Reinhold stets in der ersten Reihe bei Festen und Veranstaltungen, um Einnahmen für den Verein zu generieren, bei Einkäufen unnötige Ausgaben zu verhindern oder selbst Hand anzulegen, wenn leistungsfähige Ausschenker gesucht waren.

Über seine satzungsmäßigen Aufgaben hinaus war Reinhold auch sportlich sehr aktiv und führte über Jahrzehnte hinweg die zweite Luftgewehrmannschaft. Er war Stütze der 2. Mannschaft Luftpistole, half in der Oberfrankenliga aus und nahm als stets fairer Sportsmann an zahllosen Meisterschaften mit Erfolg teil. Je dreimal ließ er sich – zuletzt 2014 – als Schützenkönig oder Pistolenkönig ausrufen und kokettierte zuhause gerne oft mit einer stattlichen Sammlung an Königskrügen.

Gerade aber außerhalb offizieller Wettbewerbe erlebte man sein verspieltes und lebenslustiges Wesen: keinen Wettbewerb im Streichholzschießen oder an der Tischtennisplatte konnte unser Reinhold auslassen oder albern die verrücktesten Ideen am Stammtisch im „alten“ Schützenhaus entwickeln.

Sein Organisationstalent und seine Freude am Wandern prädestinierten ihn, zahllose Fahrten und Ausflüge für unsere Gemeinschaft zu organisieren. Viele von uns erinnern sich sicher an unsere traditionellen Weinfahrten ins Handthal, die er mit wechselnden Programmen und Wandertouren geplant und durchgeführt hat.

 

Für all sein herausragendes Wirken in 28 Jahren Ausschuss-Tätigkeit für unseren Verein wurde Reinhold auf einstimmigen Beschluss hin am Königsball 2014 unter großem Beifall der Anwesenden zum Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt, was aber noch lange kein Grund für ihn, sich aus dem aktiven Dienst zu verabschieden- ganz im Gegenteil:

Fortan übernahm er im Rahmen des Pettstadter Straßenfestes die Federführung unserer Pizzaabteilung, perfektionierte in seiner unnachahmlichen Art u. a. die Zubereitung unseres eigenen Pizzateigs und verdiente sich so am Pizzablech seinen neuen Beinamen als unser „Luigi“.

Vor zwei Jahren schließlich fand Reinhold gemeinsam mit seinem Sohn Mario in der Gründung der Bogenabteilung ein neues Betätigungsfeld, dem er sich mit großem Engagement, Kreativität und Leidenschaft verschrieb:

 

 

 

Zahllose Arbeitsstunden investierte er in den immer weiter fortschreitenden Ausbau unseres Bogenplatzes sowie unseres Schießstandes samt Aufenthaltsraum im Keller unseres Nebengebäudes. Innerhalb kürzester Zeit entstand dank unserer beiden Bogenreferenten eine sportlich aktive und v. a. auch zwischenmenschlich harmonische Abteilung, in der viele Reinhold schlicht als ihren „Bogen-Papa“ kennengelernt und wahrgenommen hatten. Wie so oft färbte auch dort sein Arbeitseifer und seine Begeisterung auf seine Schützenfreunde ab und motivierte andere, sich ebenso für unseren Verein einzubringen.

Unser Verein hat mit Reinhold Werner eine seiner tragenden Säulen verloren, die den Verein über Jahrzehnte maßgeblich gestützt haben. Vor allem aber wurde uns ein Schützenbruder und ehrlichen Freund genommen, dessen Gegenwart wir immer geschätzt und mit dem wir stets gerne gearbeitet, gefeiert und gelebt haben.

 

 

 

 

Für all die Kraft und Energie, die Reinhold in unsere Gemeinschaft investiert hat, werden wir ihm auf ewig ein ehrendes Andenken bewahren und darauf vertrauen, dass wir uns eines Tags in einer anderen Welt wiedersehen werden.

Lieber Reinhold, mögest du in Frieden ruhen!


 

Alexander Hummel
1. Vorsitzender

 


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